"Geschichte" der Diakoniestation

1977 wurde die Sozialstation Nürtingen gegründet. Sie war ein loser Dachverband für die selbstständigen Krankenpflegevereine Nürtingen, Oberensingen, Reudern, Zizishausen Wolfschlugen, Großbettlingen-Raidwangen sowie für die Haus-, Familien- und Altenpflege der Kirchengemeinde Nürtingen. Weitere Mitglieder waren der DRK-Kreisverband sowie die städt. Krankenpflegestation Neckarhausen.

Hauptaufgabe der Sozialstation war es, Zuschüsse des Landes zu erlangen und an die Mitgliedsvereine weiterzuleiten.

Ab 1994 wurde bei der Sozialstation eine Pflegedienstleitung mit 50% angestellt. Außerdem wurde eine IAV-Stelle und eine hauptamtliche Geschäftsführung im verbundenen Amt mit 100% besetzt.

Die Geschäftsstelle befand sich in einer Wohnung in der Vendelaustr. 37 in Nürtingen.

Mit Einführung der Pflegeversicherung am 01.04.1995 wurden die Anforderungen an die selbstständigen Vereine so hoch, dass sie einzeln kaum mehr zu erfüllen waren.
Daher entschloss man sich zur Gründung einer kirchlichen Sozialstation.

Die Krankenpflegevereine Nürtingen und Großbettlingen - Raidwangen wollten der neuen Diakoniestation allerdings nicht beitreten, da sie ihre Eigenständigkeit behalten wollten.

Daher erfolgte im November 1995 die offizielle Gründung der Diakoniestation Nürtingen mit folgenden Vertragspartnern:

Evang. Kirchengemeinden Nürtingen, Neckarhausen, Oberensingen, Reudern, Zizishausen und Wolfschlugen sowie die Stadt Nürtingen und die Gemeinde Wolfschlugen.

Am 01.01.1996 hat die neue Diakoniestation die Anstellungsverträge und die Arbeit der bisherigen Vereine zentral übernommen.

Ein Teil der Verwaltung war zu diesem Zeitpunkt noch im Gebäude Kirchstr. 5 untergebracht. Außerdem war ein Pflegebereich in der Krankenpflegestation Wolfschlugen ausgegliedert. Erst mit dem Umzug in die Heiligkreuzstr.20 im Sommer 1996 konnten alle Bereiche zentral in die Geschäftsstelle eingegliedert werden.

Allerdings stellte es sich im Lauf der Zeit heraus, dass auch die Räumlichkeiten in der Heiligkreuzstraße nicht optimal waren. Besonders das Pflegepersonal litt unter der drangvollen Enge im Dienstzimmer. Besprechungen wurden immer wieder in Gemeindehäuser verlegt, da der Besprechungsraum nicht ausreichte. Auch fehlte es dringend an einem „kleinen“ Besprechungsraum sowie an Lagermöglichkeiten.

Ende Juli 2001 erfolgte dann der Umzug in die Hechinger Str. 12. Dort sind die Räumlichkeiten optimal für die Arbeit der Diakoniestation.

Zum 01.01.2002 erfolgte dann die Umwandlung der Diakoniestation in eine gemeinnützige GmbH (gGmbH). Gesellschafter sind die evang. Kirchengemeinden Nürtingen, Neckarhausen, Oberensingen, Reudern, Zizishausen und Wolfschlugen sowie die Stadt Nürtingen, die Gemeinde Wolfschlugen und die Samariterstiftung.

Heute ist die Diakoniestation der größte ambulante Pflegedienst und bietet mit den 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine umfassende Versorgung für die Bevölkerung in Nürtingen und Wolfschlugen an.

Kooperationen:


 

Kranken- und Altenpflege